Archiv 2012

 

Frauenduo an Spitze des Vereins Bürger am Zug im Bahnhofsviertel
(Dezember 2012)

Wechsel an der Spitze des Vereins „Bürger am Zug“: Mit der Journalistin Beate Franck und der Pflegeberaterin Birgit Seiler führt in den kommenden zwei Jahren ein Frauenduo den Bürgerverein im Bahnhofsviertel. Beide sind seit Jahren mit vielfältigen Aktionen im Hofer Gründerzeitviertel engagiert. Als dritten Vorsitzenden bestätigte die Mitgliederversammlung den Unternehmer Hanns-Jürgen Kleemeier. Dem Vorstand gehören weiter Michael Stein (Schriftführer), Martina Tögel (Kassiererin) sowie Peter Schendera und Mona Schultz (Kassenprüfer) an. Die neu geschaffene Position einer Bürgervertreterin für Förderangelegenheiten übernimmt Ilse Rösch. Sie soll künftig in Zusammenarbeit mit Stadtverwaltung und Stadtbauamt über finanzielle Zuwendungen an das Bahnhofsviertel mitbestimmen.

Der scheidende Vorsitzende Johannes Schnabel zog eine positive Bilanz der Aufbauphase des erst zwei Jahre jungen Vereins. „Ich bin stolz auf Projekte wie Lotse, den Bürgertreff Bahnhofsviertel, auf die vielen Veranstaltungen wie Innenhofkonzerte, Ideenbörse, Stadtteilkonferenz und besonders darauf, dass wir es geschafft haben, das Projekt ,Kooperation im Quartier‘ nach Hof zu holen“, sagte Schnabel.

Seine Nachfolgerinnen Beate Franck und Birgit Seiler wollen auch in Zukunft gute Ideen und Projekte der Vereinsmitglieder unterstützen. Bewährte Klassiker unter den Veranstaltungen wie die Innenhofkonzerte und der Lebendige Adventskalender sollen fortgeführt werden.
Neu initiiert werden sollen 2013 „Stadtteilspaziergänge“ sowie eine „Lange Unternehmer-Nacht“. Außerdem setzt das Frauen-Duo auf stärkere Zusammenarbeit mit weiteren Organisationen im Bahnhofsviertel. „Neue Kooperationen brauchen wir in der Frage, wie wir in Stadtverwaltung, Stadtrat und Öffentlichkeit Gehör für Bürgeranliegen finden“, erläuterte die erste Vorsitzende Beate Franck. Hintergrund dafür ist, dass sich das Bürgergremium Bahnhofsviertel, seit neun Jahren Stadtteilparlament, zum Ende des Jahres auflöst. Mit der neuen Funktion der Förderbeauftragten soll zumindest bei der Mittelvergabe eine Anbindung der Bürger des Quartiers gewährleistet werden.

Der Verein Bürger am Zug hat aktuell 66 Mitglieder. Neben der Förderung des bürgerschaftlichen Engagements hat er sich interkulturellen Austausch, Imageverbesserung, den Erhalt historischer Bausubstanz, die Aufwertung des Wohnumfelds sowie Netzwerkarbeit im Bahnhofsviertel als Ziele gesetzt.

Übergabe

Foto: Johannes Schnabel übergibt den Vereinsgeschäftsordner an seine Nachfolgerinnen Beate Franck (links) und ihre Stellvertreterin Birgit Seiler

 


 

AUSSTELLUNG HAUSGESCHICHTEN AUS DEM BAHNHOFSVIERTEL (Juni 2012)

Im Bürgerzentrum ist ab Dienstag, 19. Juni, die Ausstellung „Hausgeschichten aus dem Bahnhofsviertel“ zu sehen. Fünf markante Gebäude der Gründerzeit stehen im  Mittelpunkt. Die Hofer Journalistin Beate Franck erzählt in den „Hausgeschichten“ ihre Bauhistorie und das Leben ihrer Bewohner über hundert Jahre. Schauplätze sind König-, Bahnhof- und Wörthstraße, Sophienberg und Pfarr.  Mit Hilfe von Familienaufzeichnungen, Unterlagen aus Stadtarchiv und Stadtbauamt kam Kurioses und Unbekanntes zu Tage. „Oftmals zeigte sich: Wie ein roter Faden zog sich ein bestimmter Aspekt durch die gemeinsame Historie von Gebäude und Bewohnern“, hat Beate Franck festgestellt. Und zahlreiche weitere Aspekte aufgetan: Dass Bürokratie auch in den angeblich guten alten Zeiten schon genauso ausufernd sein konnte wie heute. Dass die Nachbarn auch früher das Recht hatten, in Baumaßnahmen dreinzureden und dies gerne taten. Was neue Mieter an alten Häusern schätzen und warum sie gerne darin wohnen.

Das Bahnhofsviertel gilt als besterhaltenes Quartier der Gründerzeit in Oberfranken. Dokumentiert werden deshalb auch die Bemühungen der Eigentümer, die Gebäude zu bewahren. Zu zeigen, dass sich Sanierung trotz aller finanziellen Lasten und nervenaufreibenden Belastungen lohnt, ist ebenfalls Intention der Ausstellung.

Die 23 Plakate entstanden unter Mitarbeit von Schülern der Münster Mittelschule.  Fördermittel gab es vom Europäischen Sozialfonds,  EU und Bundesfamilienministerium.  Die Ausstellung war bereits im Frühjahr bereits in der Stadtbücherei zu sehen und wurde dort wegen des großen Andrangs sogar verlängert. Im Bürgerzentrum ist sie während der allgemeinen Öffnungszeiten bis einschließlich 12. Juli zu besichtigen.



 

Stadtteilgespräch vom 31. März 2012

Große Resonanz hat das Stadtteilgespräch „Weichen stellen -- aber richtig!" des Vereins Bürger am Zug, des Bürgergremiums Bahnhofsviertel und der Werbegemeinschaft Bahnhofsviertel am 31.03.2012 im Haus der Jugend erfahren. Neben Mitmachaktionen und Verköstigung von „Bahnhofsviertel-Spezialitäten" konnten die rund 50 Besucher einer Podiumsdiskussion unter der Moderation von Beate Franck lauschen.

„Wir haben Pfunde, mit denen wir mehr wuchern müssen. Wir haben kulturelle Vielfalt, eine große Anzahl von Unternehmern und Dienstleistern und eine wunderbare Bausubstanz." Stellte beispielsweise Kuno Höhne, Unternehmer und Mitglied der Werbegemeinschaft, fest. „Die nachbarschaftliche Dichte, die kurzen Wege und tolle Wohnungen" gefallen Neubürger Pablo Schindelmann am Quartier.

Eine immer noch negative Außenwahrnehmung bemängelten die Diskutanten aber ebenso: „Ich habe drei Kinder, sie waren alle an der Sophienschule. Alle drei haben das Abitur gemacht." Claudia Schlegel findet es schade, dass die Sophienschule nach wie vor als Problemschule wahrgenommen wird: „Es hat sich so viel getan in den letzten Jahren. Wir haben hier inzwischen eine Musterschule. Das muss in der öffentlichen Wahrnehmung stärker verankert werden" waren sich die Diskutanten einig.

Der im Bahnhofsviertel ansässige Immobilienmakler Ralf Schaumberg stellt fest: „Viele derjenigen, die das Bahnhofsviertel als Brennpunktviertel wahrnehmen, waren doch seit Jahren nicht mehr hier. Wenn ich potentielle Mieter hierher einlade, sind sie immer wieder begeistert, dass hier so ein tolles Umfeld herrscht." Auch Ralf Klaschka, im Bahnhofsviertel ansässiger Landschaftsarchitekt, ist sich sicher: „Die Qualitäten des Bahnhofsviertels sind in Hof einzigartig. Ich habe mein Büro sehr gerne hier."

„Ich habe das Gefühl, dass das Bahnhofsviertel in den letzten Jahren mehr und mehr zum Trend-Viertel in Hof wird. Gut sanierte Wohnungen lassen sich absolut problemlos vermieten. Mit dem KunstKaufHaus in der Königstraße und vielen anderen kulturellen Einrichtungen kann man hier gut wohnen und gut leben", meint Claudia Schlegel, die selbst zwei Häuser saniert hat.
Johannes Schnabel, 1. Vorsitzender des Bürgervereins „Bürger am Zug" fasste abschließend den Tenor der Diskussion zusammen: „Vieles wurde in den vergangenen Jahren auf den Weg gebracht. Wir haben heute hier ein Viertel, das sich sehen lassen kann und auf das wir stolz sein können. Lassen Sie uns diese Botschaft auch selbstbewusst nach außen vertreten."

 


 

Lotse Beratungsprojekt (Februar 2012)

Wir helfen Ihnen gerne und/oder vermitteln Sie an eine geeignete Einrichtung! Weitere Informationen finden Sie in diesem Flyer >>>

 



Innenhofkonzerte: Höfe gesucht (Februar 2012)

Die beliebte Innenhof-Konzertreihe im Bahnhofsviertel wird ab Mai wieder über die Bühne gehen. Bürgergremium, Verein Bürger am Zug und Werbegemeinschaft Bahnhofsviertel möchten dafür einige neue Höfe als Veranstaltungsorte gewinnen. Gesucht werden kleine wie auch große Plätze oder Gärten im Bahnhofsviertel. Als Termine für die Konzerte sind 31. Mai, 14. Juni und 12. Juli vorgesehen. Hausbesitzer, die sich mit ihrem Innenhof an der Konzertreihe beteiligen wollen, werden gebeten, sich mit den Organisatorinnen Birgit Seiler und Martina Tögel in Verbindung zu setzen.
Kontaktadressen: Birgit Seiler, Telefon 09281/5933396, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ; Martina Tögel, Telefon 0170/9669068, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

Hopp oder Top - Reise durch das Bahnhofsviertel



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Video zum Stadtteilgespräch vom 31. März



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