Archiv 2014

 

Stellungnahme des Vereins Bürger am Zug zur geplanten Erweiterung des Güterverkehrszentrums Hof (Containerterminal) durch die Firma Contargo Network Logistics auf einen 24-Stunden-Betrieb

Hier:  Schalltechnische Untersuchung der BeSB GmbH Berlin vom 10.7. 2014 und Betriebsbeschreibung

„An den Verein Bürger am Zug sind in den vergangenen Tagen von mehreren Seiten Anfragen und Befürchtungen herangetragen worden, die deutlich machen, dass bei Hauseigentümern und Mietern große Unsicherheit darüber besteht, wie sich die geplante Betriebserweiterung auf das Bahnhofsviertel auswirken wird.

Bis 7.10. 2014 lagen im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens die Pläne im Bauamt aus. Ein Gutachten zur Lärmbelastung ist von der BeSB GmbH Berlin bereits ausgearbeitet worden.

In dieser Untersuchung stellt sich für uns besonders die Lärmbelastung während der Nacht als Knackpunkt dar.

Geplant ist die Abfertigung eines Containerzuges während der Nachtbetriebszeit (22 bis 6 Uhr); prognostiziert wird dabei ein Fahrverkehr von fünf Lkw pro Stunde. Die Untersuchungen im Gutachten legen bereits verschiedene technische und örtliche Maßnahmen zur Lärmminderung zugrunde. Dennoch wird es nach Berechnungen des  Büros im Nachtbetrieb im Bahnhofsviertel eine „normale“ Geräuschkulisse geben, die den Grenzwert der TA Lärm von 45 dB(A) an vielen untersuchten Standorten erreicht. Der Maximalpegel infolge sogenannter seltener Geräuschspitzen soll sogar um bis zu 20 Dezibel darüber liegen. Es ist nicht ersichtlich, wie oft pro Stunde diese Geräuschspitzen entstehen. Zudem treten laut dem Gutachten dabei Impulsschallleistungen mit einer besonders hohen Streuung auf – die Geräusche werden also besonders weit getragen.

Das heißt, dass die Bewohner im Umfeld des Containerbetriebs künftig damit rechnen müssen, nachts unvermutet aus dem Schlaf gerissen zu werden. Und das sogar mehrfach, da 20 Container pro Stunde entladen werden können. Dabei gilt zu bedenken, dass plötzliche Geräusche in nächtlicher Stille lauter wahrgenommen werden als am Tag. Berücksichtigt man die eingeräumte hohe Streuung, erscheint es uns als realistisch, dass weit mehr Wohnbereiche des Bahnhofsviertels stärker betroffen sind als von den Gutachtern dargestellt. Da 2015 der Lokschuppen mit Nebengebäuden abgerissen wird, entfällt an der Bahnhofstraße ein großer Gebäudekomplex als „Schallschlucker“.

Problematisch ist außerdem, dass keine konkreten Aussagen getroffen werden, mit wie viel Umschlagbetrieb im Container-Terminal tatsächlich nachts gerechnet werden muss. Formulierungen wie „Nach derzeitigem Stand besteht keine Notwendigkeit, tatsächlich in jeder Nacht Umschlagarbeiten durchzuführen“ sind nicht sehr hilfreich. Wie häufig die Lärmbelästigung anfällt, lässt sich daran nicht ablesen. Anzunehmen ist vielmehr, dass eine Genehmigung zur Nachabfertigung auch regelmäßig genutzt wird. Bereits jetzt leiden die Bewohner des Bahnhofsviertels durch Nachtarbeit jenseits der genehmigten Betriebszeiten (siehe Frankenpost vom 5.9. 2014). Erschwerend kommt hinzu, dass selbst an Sonn- und Feiertagen ein 24-Stunden-Betrieb vorgesehen ist.

Reaktionen von Hauseigentümern und Bewohnern, die an uns herangetragen wurden, lassen große Befürchtungen erkennen, dass die Wohnqualität im Bahnhofsviertel durch den Nachtbetrieb so eingeschränkt wird, dass der Wegzug beschleunigt wird. Wir fordern daher Bauausschuss und Stadtrat auf, die vorgesehene Regelung des Nachtbetriebs zu überdenken bzw. den Nachtbetrieb stärker zu reglementieren oder ganz zu untersagen.

Dem Verein Bürger am Zug ist bewusst, dass im derzeit laufenden Planfeststellungsverfahren die Entscheidungsgewalt bei der Regierung von Mittelfranken liegt. Einwendungen von Anliegern und Hauseigentümern müssen dort geltend gemacht werden. Die Einspruchsfrist endet bereits am 21. Oktober. Eine Grundlage zur Argumentation bei Widersprüchen kann bei Bürger am Zug e.V. abgerufen werden: www.buergeramzug.de oder per Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Unter https://www.regierung.mittelfranken.bayern.de/aufg_abt/abt4/abt32004_plan
feststellung_Gueterverkehrszentrum_Hof.htm
kann das Gutachten heruntergeladen werden.


Beate Franck (1. Vorsitzende)
Martina Tögel (Schatzmeisterin)

Für den Vorstand von Bürger am Zug e.V.

Hof, den 6.10.2014




Zweites Straßenfest der Sedanstraße

 

Die Sedanstraße im Bahnhofsviertel ist bunt, lebendig, vielfältig und hat eine Menge zu bieten.
Das wollen wir auch heuer zeigen und feiern: Mit einem großen Straßenfest am
Sonntag, 31. August von 11 bis 17 Uhr

Programm:

• 11 Uhr: Andacht mit Pfarrer Thomas Persitzky

• anschließend Weißwurst-Frühstück

• Musik mit der OnCue Jazzband (Jazz, Blues, Dixieland)

• ab 14 Uhr: die größte Kuchentheke in ganz Hof!

• Auftritt der Soul City Dancers

• Modenschau für Männer, Frauen und Kinder

• Lebendiges Schaufenster

• Zumba-Vorstellung

• Sedanstraßenlied(er)

• Witze-Wettbewerb

• Schminkecke und Spaß für Kinder

• Gulasch, Hofer Würstchen, Käseplatten

• und vieles mehr!!!

 

Zweites Straßenfest in der Sedanstraße - Riesen-Kuchentheke und Song-Contest

Mit der größten Kuchentheke von Hof, mitreißender Musik und einem bunten Programm für Alt und Jung feiert die obere Sedanstraße am Sonntag, 31. August, ihr zweites Straßenfest. Motto: „In der Sedanstraße, das ist doch bekannt, leben wir alle zusammen und das Hand in Hand.“ Nach dem gelungenen Auftakt im vergangenen Jahr wollen die Anwohner nun erneut zeigen, wie lebens- und liebenswert ihre Straße ist. Das Motto ist dabei übrigens Teil des Programms: Es findet sich in einem der selbst kreierten Sedanstraßen-Lieder, die bei einem Song-Contest vorgetragen werden.

Und das ist alles außerdem am 31. August geboten: Pfarrer Thomas Persitzky hält zum Auftakt um 11 Uhr eine Andacht. Danach laden die Anwohner zum Weißwurst-Frühstück ein. Das Trio der Hofer OnCue Jazzband spielt wieder Jazz, Blues und Dixieland. Um 14 Uhr wird Bürgermeister Eberhard Siller die Riesen-Kuchentheke eröffnen. Sie soll nach dem Willen der Anwohner noch länger werden als im vergangenen Jahr. 30 verschiedene Kuchen und Torten, sämtlich selbst gebacken, sind im Angebot. Nachmittags gibt es eine Mitmach-Modenschau für Männer, Frauen und Kinder, Ü 60-Walzer-Wettbewerb, einen Auftritt der Soul-City-Dancers, eine Zumba-Vorstellung, Witze-Wettbewerb und Kinderaktionen.  Auch das „Lebendige Schaufenster“ wird wieder für Spaß und Unterhaltung sorgen. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls bestens gesorgt. Gulaschsuppe, Würstchen, Käseplatten und türkische Börek laden zum Mittagessen ein.

Die Vorbereitungen für das zweite Sedanstraßenfest laufen bereits seit Wochen. Damit „ihr“ Fest wieder ein Erfolg wird, packen viele Nachbarn an. „Wir möchten,  dass sich alle Hofer Gäste bei uns wohlfühlen“, sagen Nadine Brandt und Holger Rauner über die Motivation. Das tolle Engagement der Sedanstraßen-Anwohner freut auch den Verein Bürger am Zug. „Dass alle zusammenhelfen, fördert den Gemeinschaftsgeist im Bahnhofsviertel“, loben Beate Franck und Birgit Seiler, die beiden Vorsitzenden. Bürger am Zug richtet deshalb die Veranstaltung aus und hat zudem einen Zuschuss über den Quartiersfonds Bahnhofsviertel ermöglicht.

 




Innenhofkonzerte im Bahnhofsviertel 2014: Zwei mal vier

 

Die Fans der Innenhofkonzerte im Bahnhofsviertel werden sich freuen: Auch in diesem Sommer ist wieder für tolle Musik und Feeling gesorgt.

Der Verein Bürger am Zug und die Werbegemeinschaft Bahn-Hof-Viertel bieten zwei Konzertrunden an: am 22. Mai und 12. Juni 2014.

Diese Veranstaltungen finden unter dem Dach der Innenkonzert-Reihe des Stadtmarketings Hof statt. Die beiden Vereine tragen jedoch das alleinige finanzielle Risiko und zeichnen für Organisation und Durchführung verantwortlich.

Bei den zwei Konzertrunden wird es jeweils vier Spielorte geben. Das Musikangebot reicht von Chansons über fränkischen Mundart-Pop, afrikanische Rhythmen bis zu Rock. Mit Suzan Baker gibt sich zum wiederholten Male eine überregional bekannte Sängerin die Ehre. Sie ist hier schon Stammgast und zum Fan des Bahnhofsviertels geworden.

 

DAS PROGRAMM IM EINZELNEN: Dauer jeweils 19 bis 21 Uhr, Eintritt frei

22.05.2014:

Firma Eagle Products, Landwehrstraße 48 - Gery und Volker, die 2 vom flotten Dreier
(Gitarre und Bass)

Michael Neubauer, Moltkestraße 25 - Rambacher & Riemen (fränkische Liedermacher)

EJSA, Landwehrstraße 38 - ÜberfrankGen (afrikanisch-fränkisch)

Kunstkaufhaus, Königstraße 25  - KKH-Band (Musik in vielen Kombinationen)

 

12.06.2014:

Hausgemeinschaft Liebigstraße 21 - Sabine Schmidt & Jürgen Ocker (Swing & Chansons)

Firma Kleemeier, Rauschenbachstraße - Suzan Baker & Dennis Lüddicke (Top-Act)
(Gelände vor Bierpalast)

Café Pültz, Königstraße 42 - Wooky Vegas (Cover-Rock)

Marinejugend, Vereinsheim an Saale  -  Shanty-Chor




 


Wählness – Wählen mit Pfiff im Bahnhofsviertel

Unter dem Motto „Wählness – Wählen mit Pfiff“ präsentiert der Verein Bürger am Zug die wohl größte Kandidatenrunde im Vorfeld der Stadtratswahl. Und das parteiübergreifend: Über 20 Frauen und Männer werden sich und ihre Ideen zur Stadtentwicklung gemeinsam am 6. März ab 19.30 Uhr im Haus der Jugend vorstellen. Sie alle eint das Engagement fürs Bahnhofsviertel. Sie alle treten an, damit das Bahnhofsviertel eine starke Vertretung im neuen Hofer Stadtrat bekommt. „Die Chancen dafür sind bei dieser Kommunalwahl besonders gut“, erklären Beate Franck und Birgit Seiler, die Vorsitzenden des Bürgervereins.

Rund 30 Kandidaten mit Bezug zum Bahnhofsviertel sind auf den Kommunalwahllisten zu finden,  darunter alleine zwölf Mitglieder von Bürger am Zug. Das gab den Anstoß zu „Wählness“.  „Wir wollen allen Kandidaten ein Podium bieten, damit die Wähler sie persönlich kennenlernen können“, so Franck und Seiler. Die Idee stieß auf breite Resonanz: Über 20 Frauen und Männer von CSU, SPD, FAB, Grünen, Linken und den Franken haben ihre Teilnahme zugesagt.

Das Motto „Wählness – Wählen mit Pfiff“ ist dabei Programm, denn das Publikum darf politischen Anspruch erwarten, soll aber auch seinen Spaß haben. Die Kandidaten werden in verschiedenen Gruppen Aufgaben zu Brennpunkt-Themen aus dem Bahnhofsviertel, der Innenstadt und der Region lösen. „Die Vorschläge werden parteiübergreifend erarbeitet, denn wir wollen zeigen, dass wir uns so auch die Stadtratsarbeit vorstellen“, erläutern Franck und Seiler. Dazwischen gibt es Kandidaten-Kurz-Interviews und kreative Präsentationen. Die Moderation hat der Hofer Krimiautor Roland Spranger.

Infoflyer 'Wählness' als .pdf-Download >>


V.i.S.d.P.: Beate Franck, 1, Vorsitzende, Mühlberg 9, 95028 Hof

 

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Straßenfest am 2. Juli

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Ein Buch über das Bahnhofsviertel Hof erzählt
"Von Häusern und Menschen" >