Archiv 2015


Bürger am Zug: Ergebnis der Umfrage zur Situation im Bahnhofsviertel

Als ebenso erfolgreich wie aufschlussreich bewertet der Verein Bürger am Zug das vorläufige Ergebnis seiner Umfrage zur Situation im Bahnhofsviertel. Anlass ist der kontinuierliche Verlust von Versorgungseinrichtungen des täglichen Lebens im Quartier. Der Verein wollte nun von den Bewohnern des Bahnhofsviertels wissen: An welchen Geschäften und Einrichtungen besteht am dringendsten Bedarf?

Im Juli wurden dazu 500 Fragebögen verteilt. Über 34 Prozent kamen ausgefüllt zurück. Eine erste Auswertung zeigt: Am meisten brennt den Bewohnern das Thema Post auf den Nägeln. 94 Prozent der Unterzeichner wünschen sich wieder eine Postfiliale. 88 Prozent sprechen sich für einen weiteren Lebensmittelmarkt im Bahnhofsviertel aus. 74 Prozent vermissen eine Apotheke. Geldautomat (68 Prozent) und Bankfiliale (66) liegen auf der Wunschliste etwa gleichauf. „Dies sind alles Einrichtungen, die in einem klassischen Nahversorgungszentrum zentriert zu finden sind“, meint der Verein Bürger am Zug. Vorschlag eines Befragten: „Das alles im Bahnhofsgebäude schaffen!“  Eine Anregung, die es wert ist, bei der Suche nach einem Nutzungskonzept für den Bahnhof berücksichtigt zu werden, finden auch die Bürger am Zug. Von anderen Teilnehmern angeregt werden dort ein Service-Punkt der Bahn für Senioren, eine Tourist-Info und ein Restaurant im Königssaal.

„Die Umfrage hat uns bereits darin bestätigt: Wir brauchen ein strategisches Entwicklungskonzept für das Bahnhofsviertel, das die Versorgung der Bürger im täglichen Leben innerhalb ihres Quartiers sicherstellt“, erklären Beate Franck und Birgit Seiler, die beiden Vorsitzenden von Bürger am Zug.

Der Verein Bürger am Zug wird im September die Umfrage-Aktion noch einmal auflegen. Die Fragebögen sind bereits in den Bäckereien im Bahnhofsviertel ausgelegt. Gezielt verteilt werden sie Fragebogen am Weltkindertag am kommenden Sonntag, 20. September am Stand der Werbegemeinschaft Bahn-Hof-Viertel in der Königsstraße vor der Polsterei Nowak. Ende des Monats wird die Aktion abgeschlossen. Mit allen Ergebnissen wollen die Bürger am Zug in die Bürgerversammlung der Stadt am 27. Oktober im Bahnhofsgebäude gehen. „Unser Ziel ist es, den Bewohnern über die Umfrage Gehör zu verschaffen“, verdeutlichen Franck und Seiler.

Zu den weiteren Ergebnissen:

Gefragt wurde außerdem nach der Bewertung von Sicherheit und Sauberkeit. Hier scheiden sich ein wenig die Geister. Wie diese Bewertung ausfällt, hängt oft davon ab, in welcher Straße man wohnt. Am besten schneiden in beiden Punkten Bahnhofstraße, Liebigstraße und Sophienstraße ab. Negativ wird dagegen das Karree Alsenbergerstraße, Landwehrstraße, Roonstraße, Sedanstraße, obere Königstraße bis zum Bahnhofvorplatz bewertet. Insgesamt gibt es jedoch eher schlechte Noten: Nur als „ausreichend“ werden Sicherheit  mit 43 Prozent und Sauberkeit mit 41 Prozent angesehen. Je ein Viertel der Befragten halten die Sicherheitslage entweder für gut oder schlecht. Mit der Sauberkeit schaut es dagegen „schlecht“ aus, meinen weitere 40 Prozent. Explizit benannt werden von Befragten Hundekot und Plastikmüll auf den Gehwegen sowie wilde Müllhalden am ehemaligen VHS-Hochhaus. Ein Brennpunkt ist offensichtlich weiter der Spielplatz an der Rauschenbachstraße: Immer wieder fänden sich Scherben im Sand, heißt es auf einem Fragebogen.

Rege Gebrauch gemacht wurde von der Möglichkeit, eigene Kommentare abzugeben. Besonders häufig beschäftigen sich diese mit dem Zustand des Rekkenze-Platzes mit den vermoderten Lampenschirmen. „Eine Zumutung“, „ein Armutszeugnis für die Stadt“, „trostlos“, urteilen die Befragten.

 



Drittes Straßenfest in der Sedanstraße - Kuchentheke bricht alle Rekorde

Aller guten Dinge sind drei: Mit der größten Kuchentheke der Region und einem bunten Programm für Alt und Jung feiert die obere Sedanstraße am Sonntag, 12. Juli das dritte Straßenfest. Motto: „Sommer, Sonne, Sonnenschein – Sedanstraße lädt euch ein.“ Zum dritten Mal wollen die Anwohner unter Beweis stellen, wie lebens- und liebenswert ihre Straße ist.

Zum Auftakt gibt es um 11 Uhr einen Openair-Gottesdienst, den Pfarrer Herbert Lang hält. Dazu singt der Chor der Christuskirche. DJ Gerry legt anschließend zur Unterhaltung fetzige Musik auf. Um 14 Uhr wird die Bundestagsabgeordnete Dr. Silke Launert die größte Kuchentheke der Region eröffnen. Mindestens 15 Meter soll sie lang werden. Über 35 verschiedene Kuchen und Torten werden fleißige Bäckerinnen dafür bereit stellen. Nachmittags gibt es eine Mitmach-Modenschau für Männer, Frauen und Kinder, eine Neuauflage des Sedanstraßen-Song-Contests, einen Auftritt der Soul-City-Dancers, Witze-Wettbewerb, Bahnhofsviertel-Quiz und Kinderaktionen.  Auch das „Lebendige Schaufenster“ wird wieder für Spaß und Unterhaltung sorgen. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls bestens gesorgt. Hofer Würstchen, Käseplatten und Matjes laden zum Mittagessen ein. Erstmals werden alkoholfreie Cocktails gemischt.

Die Vorbereitungen für das dritte Sedanstraßenfest laufen bereits seit Wochen. Damit „ihr“ Fest wieder ein Erfolg wird, packen viele Nachbarn an. „Wir möchten,  dass sich alle Hofer Gäste bei uns wohlfühlen“, sagen Nadine Brandt und Holger Rauner über die Motivation. Das tolle Engagement der Sedanstraßen-Anwohner freut auch den Verein Bürger am Zug, der die Veranstaltung ausrichtet. „Dass alle zusammenhelfen, fördert den Gemeinschaftsgeist im Bahnhofsviertel“, loben Beate Franck und Birgit Seiler, die beiden Vorsitzenden. 

Programm:

• 11 Uhr: Gottesdienst mit Chor

• ab 11.30 Uhr: Lebendiges Schaufenster

• fetzige Musik mit DJ Gerry

• ab 14 Uhr: die längste Kuchentheke in der Region!

• Auftritt der Soul City Dancers

• Modenschau für Männer, Frauen und Kinder

• Sedanstraßenlied(er)

• Witze-Wettbewerb

• Bahnhofsviertel-Quiz

• Schminkecke und Spaß für Kinder

• Hofer Würstchen, Käse&Matjes, Cocktailbar (alkoholfrei)

• und vieles mehr!!!

 

Eine Veranstaltung von Bürger am Zug e.V. in Zusammenarbeit mit den Anwohnern der Sedanstraße, gefördert aus dem Quartiersfonds Bahnhofsviertel sowie mit freundlicher Unterstützung von Bäckerei Reinel und Metzgerei Schiller.

 


 

Musik spielt im Bahnhofsviertel

Unter dem Motto "Gemeinsam für unser Viertel" finden heuer die Innenhofkonzerte im Bahnhofsviertel statt. Für die dritte Konzertrunde am 9. Juli 2015 haben der Verein Bürger am Zug und die Werbegemeinschaft Bahn-Hof-Viertel zwei Spielorte ausgewählt.

In der unteren Wörthstraße gibt es auf dem Gelände vor dem Scala-Kino mitreißende Musik mit der Big O Band.

Fränkisch wird es dagegen mit den Paradiesvögeln im Hof des Cafés Pültz in der Königstraße 42. Damit gibt es bei den Standorten eine kleine Änderung. Der ursprünglich vorgesehene Innenhof in der Friedrichstraße entfällt. Beginn ist jeweils um 19 Uhr, der Eintritt ist frei.





Unter dem Motto "Gemeinsam für unser Viertel" finden heuer die Innenhofkonzerte im Bahnhofsviertel statt. Bürger am Zug und Werbegemeinschaft Bahn-Hof-Viertel haben drei Konzertrunden mit großen und kleinen Höfen vorbereitet, wo bekannte und beliebte Musiker aufspielen werden. Beginn ist jeweils um 19 Uhr, der Eintritt ist frei.

Hier finden die Innenhofkonzerte statt:

Donnerstag, 28. Mai 2015

Stadtbücherei, Wittelsbacherpark, fränkischer Liederabend mit Rambacher & Gerspitzer

HFO Telekom, Bahnhofstraße 18, zwei Gitarren und zwei Stimmen: Suzan Baker und Dennis Lüdicke

Familienzentrum Mütterclub, Bachstraße 10, music & fun unplugged mit dem Duo Joke

Donnerstag, 25. Juni 2015

Sophienschule, Wörthstraße 21, Pop, Soul, Rock und Jazz mit Menno

Ralf Schaumberg, Sedanstraße 22, Schlager, Rock'n'Roll und Oldies mit Gerys Flottem Dreier

Jürgen Rauh, Moltkestraße 26, lyrische Folk-Musik mit Klangschnitz

 


 

Frühjahrsputz-Aktion von Bürger am Zug - Bahnhofsviertel schwingt den Besen

Mit einem großen Frühjahrsputz will der Verein Bürger am Zug die Hinterlassenschaften der Wintermonate im Bahnhofsviertel beseitigen. „Sauber in den Frühling starten!“ heißt die erste Aktion dieser Art, die ebenso einfach wie effektiv ist: Anwohner, Hauseigentümer, Vereine und Firmen sind aufgerufen, am Samstag, 28. März 2015, den Besen zu schwingen. Gehsteige, Straßenränder und Plätze im Bahnhofsviertel sollen so gekehrt werden.

Splitt und Unrat können die fleißigen Helfer dabei einfach in die Straßenmitte schieben. Denn: Die Aktion geschieht in Zusammenarbeit mit dem städtischen Bauhof. Dessen Chefin Cornelia Künzel schickt eine Kehrmaschine durch die Straßen des Quartiers, die den Unrat dann aufsammelt. „Dank dieser Unterstützung kann der Frühjahrsputz schnell und ohne viel Mühe über die Bühne gehen“, freut sich der Vereinsvorstand.

Wenig Einsatz also für den Einzelnen, dafür große Wirkung, meinen die Bürger am Zug. „Das Bahnhofsviertel soll zum Osterfest einen sauberen und freundlichen Eindruck machen“, wünscht sich der Vorstand des Bürgervereins. Dafür braucht es flächendeckenden Einsatz. „Wir freuen uns sehr, wenn sich Freiwillige auch für leerstehende Häuser oder verhinderte Nachbarn finden würden“, erklärt Organisatorin Martina Tögel. Damit auch die Straßenränder „geputzt“ werden können, werden die Autofahrer gebeten, ihre Fahrzeuge umzuparken.

Der Frühjahrsputz läuft parallel zur Müllsammelaktion der Stadt Hof, die ebenfalls am 28. März über die Bühne geht.

Und so ist der gesamte Ablauf:
Wer gröberen Unrat entdeckt, sollte diesen in Müllsäcken sammeln.
Diese Säcke bitte bis 11 Uhr an der Einfahrt des unbefestigten Parkplatzes am Anfang der Alsenberger Straße abstellen. Dort werden sie von der Stadt abgeholt.
Bis 15 Uhr können am 28. März individuell die Besen geschwungen werden.
Anschließend fährt die Kehrmaschine durch die Straßen.

 

Einen Infoflyer zu der Aktion finden Sie hier >

 

V.i.S.d.P.: Beate Franck, Mühlberg 9, 95028 Hof, 1. Vorsitzende

 



 

 

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